Pokal

Der Bezirk München führt auch 2024/25 wieder eine Pokalrunde mit Mannschaftspokal und Ligapokal durch, an der wir uns gerne beteiligen.

2023/24 gewannen wir zum ersten Mal den Münchner Mannschaftspokal.

2023 hatten wir sogar den Bayerischen Mannschaftpokal gewonnen und waren für die Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Eine Vorrunde fand am 27./28. Januar 2024 im Spiellokal unserer 1. Mannschaft in Freiham statt , wobei wir in der 1. Runde sogar noch erfolgreich waren, aber am Folgetag gegen den damaligen Tabellenführer der 1. Bundesliga aus Viernheim wie erwartet chancenlos blieben.

 

 

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Roter Turm erreicht in beiden 4er-Pokalwettbewerben das Halbfinale

25.01.2026

Der Rote Turm nahm im Gegensatz zur letzten Saison wieder mit 2 Mannschaften am Münchner 4er-Pokal teil. Dabei gelang uns sowohl im Mannschaftspokal, als auch im Ligapokal jeweils ein Sieg, der deutlicher war, als er nach dem Spielverlauf aussah, und erreichten in beiden Wettbewerben das Halbfinale.

Mannschaftspokal

Unsere Gegner aus Unterhaching hatten eine superstarke Mannschaft aufgeboten, mit der sie an allen Brettern außer Brett 3 die bessere DWZ-Wertung aufwiesen, und an just diesem Brett 3 hatten sie ein junges Supertalent aufgeboten, gegen das zu gewinnen in diesem Jahr wohl die allerletzte Chance bestand. Dennoch gewannen wir auch dank Caissas Unterstützung scheinbar deutlich , wobei wir genausogut hätten verlieren können.

Stefan ließ am Spitzenbrett nichts anbrennen und einigte sich mit seinem Gegner bald auf Remis. Derweil hatte Jörg eine unangenehme Eröffnung vorbereitet, die er gegen seinen jugendlichen Gegner wohl zum ersten Mal aufs Brett brachte. Tatsächlich gewann er erst die Qualität und dann die Partie. Peter zog es wie Stefan mit den schwarzen Steinen vor, in ein Remis einzuwilligen.

Nun durfte Christian seine Partie nicht verlieren, ansonsten hätte bei einem 2:2 Endstand das vordere Gewinnbrett zu unseren Ungunsten entschieden. Tatsächlich entdeckte sein Gegner bei der folgenden Analyse mehrere Gewinnwege, die aber bei begrenzter Bedenkzeit nicht einfach zu sehen waren. Am Ende, als die Partie auf dem Brett tatsächlich bereits remis war, gewann Christian sogar noch durch Zeitüberschreitung. Ein außerst glücklicher Sieg!

Ligapokal

Agim übersah nach dem Übergang ins Endspiel eine Springergabel, die ihn eine Qualität kostete. Es gelang ihm, aber, mit dem Läuferpaar ausreichend Angriffschancen gegen den gegnerischen König zu entwickeln. was am Ende sogar zum Sieg ausreichte. Derweil hatte Oliver seinen Turm etwas optimistisch auf die h-Linie mit vager Aussicht auf Königsangriff manövriert und konnte kurz darauf eben dadurch ein zweizügiges Matt drohen, das sein Gegner nur unter Damenverlust hätte abwehren können. Dieser ließ sich aber das Matt zeigen. Damit stand bereits fest, dass wirr das Halbfinale erreicht hatten.

Jakob gab, nachdem die als einzige Offiziere verbliebenen ungleichfarbigen Läufer keine Gewinnversuche mehr zuließen, tatsächlich Remis, und Werner gewann ein Springerendspiel, in dem sein Gegner übertrieben auf Gewinn spielte und König und Springer zu weit vom Damenflügel entfernte, durch undeckbare Eroberung des letzten verbliebenen gegnerischen Damenflügelbauern mit seinem eigenen Springer, worauf ein Freibauer auf der a-Linie entstand, der die Partie rasch entschied.

Weitere Spieltermine:

Halbfinale: 08.03.2026, 11:00 Uhr,

Finale und Spiel um Platz 3: 10.05.2026, 11:00 Uhr.

Beide Turniere werden im K.-o.-System durchgeführt. Jeder Wettkampf wird an vier Brettern ausgetragen. Bedenkzeit: 1 Stunde 30 Minuten für 40 Züge, 30 Minuten für den Rest der Partie + 30 Sekunden pro Zug ab dem ersten Zug.

Bayerischer Mannschaftspokal: Im Viertelfinale war Kriegshaber zu stark

20.07.2025

Am Sonntag, 20.07., fand das Viertelfinale des Bayerischen Mannschaftspokals statt. Der Rote Turm musste nach Augsburg zum SK Kriegshaber reisen, die sich leider als zu hohe Hürde erwiesen, und verlor knapp mit 1,5 : 2,5. Zum Spielbericht auf den Titel klicken.

Übersicht über die qualifizierten Vereine und alle Ergebnisse:
https://www.schachbund-bayern.de/bayerischer-mannschaftspokal-2025/

Roter Turm gewinnt erneut den Münchner Mannschaftspokal

16.02.2025

Der Rote Turm konnte das Finale um den Münchner Mannschaftspokal gegen Deisenhofen mit 3:1 gewinnen. Damit haben wir unseren Pokalerfolg aus dem Vorjahr wiederholt und freuen uns schon auf das Turnier um den Bayerischen Mannschaftspokal, bei dem wir mittlerweile Stammgäste sind.

Obwohl das das Finale gegen Deisenhofen beim Roten Turm stattfand, waren wir nominell die Auswärtsmannschaft und hatten an Brett 1 und 4 die weißen Steine. 

Christian war als Erster fertig; er war als Schwarzer ständig mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt, konnte sich aber erfolgreich befreien - Remis. Besser machte es David, der heuer erstmals aufgeboten wurde und den ersten Sieg beisteuern konnte. Auch Ovidiu konnte seinen Materialvorteil sicher zum Sieg verwerten, so dass das Ergebnis am Spitzenbrett fast zur Nebensache geriet. Hier zog sich die Partie etwas in die Länge, da Florian in einem Endspiel mit Schwerfiguren und beinahe symmetrischer Bauernstruktur zeigen wollte, dass das Turmpaar mehr wert ist als die Dame. Am Ende aber auch hier remis.

Weitere Infos in der Ausschreibung.

Zu weiteren Informationen bitte auf den Titel klicken.

RTA diesmal schon im Achtelfinale der Bayer. Pokal-Mannschaftsmeisterschaft gescheitert

15.06.2024

Leider konnte unsere Mannschaft am Sonntag, 16. Juni 2024, nicht an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen und kam mit einem 1-3 aus Augsburg zurück. Hier Simon Ritzkas Bericht:

  "An einem sonnigen Morgen ging es mit dem Zug ins schwäbische Augsburg, wo wir hofften, an die Pokalerfolge vom Vorjahr anzuknüpfen. Gleichzeitig war aber klar, dass wir bei entsprechender Aufstellung der Augsburger als klarer Underdog antreten mussten: die erste Mannschaft der Schachfreunde wurde in dieser Saison ungeschlagen Meister in der Oberliga.

  Tatsächlich sahen wir uns dann keinem der fünf Groß- oder Internationalen Meister gegenüber, sondern „nur“ den Nummern 7 und 8 der Schachfreunde, die aber auch noch mit einer DWZ je über 2300 aufwarten. Im Spielverlauf zeigte sich dann leider auch schnell die Klasse der Augsburger. Als erster war Sylvio fertig, der direkt aus der Eröffnung in einer seltenen Benoni-Variante unter Druck geriet und dann nach taktischer Abwicklung zu viel Material gegen die eindringenden Springer geben musste. Kurz darauf folgte Simon, der ähnlich chancenlos war. In einer ungewöhnlichen Version der englischen Eröffnung mit wechselseitigen Rochaden konnte Zarko Vukovic zunächst schnell das weiße Spiel am Königsflügel entkräften und postwendend am Damenflügel durchschlagend angreifen. Damit stand es nach gut zwei Stunden 0-2 und aufgrund des höheren Gewinnbretts war der Wettkampf bereits entschieden, womit es für Florian und David nur noch darum ging, sich achtbar zu schlagen.

  David hatte an Brett 4 gegen den jungen Vincent Blodig eine scharfe Stellung und zeitweilig sogar gute Chancen, aber nachdem dann das schwarze Läuferpaar aktiv wurde, gab es schnell keine Rettung mehr für den weißen Monarchen. Damit war nur noch Florian um Ergebniskosmetik bemüht, und ihm gelang der schachliche Lichtblick des Tages: In einer scharfen taktischen Stellung mit jeweils Dame, Turm und Springer fand sein Gegner nicht die optimale Platzierung für seine Figuren. Florian nutzte dies geschickt aus, gewann taktisch eine Qualität und führte das nicht ganz triviale Endspiel souverän zum Sieg, was uns den einzigen Punkt des Tages einbrachte."

Der Rote Turm gewinnt erstmals den Münchner Mannschaftspokal

17.02.2024

Im Finale des Münchener Mannschaftspokal-Wettbewerbes traten wir am Sonntag als amtierender Bayerischer Pokalinhaber an. Der Münchener Pokal fehlte uns noch in unserer jüngeren erfolgreichen Pokalhistorie - und Tradition verpflichtet! Gegner war Garching. Nicht angetreten waren die beiden Mannschaften für das Spiel um Platz drei. Dabei wurden wir hilfreich unterstützt von Klaus in der Rolle des Gastgebers und von Stefan, der uns als Zuschauer moralische Unterstützung angedeihen ließ.

Als erster beendete Peter seine Partie an Brett 3 mit einer überzeugenden Partie: Läuferopfer auf h7 (das sein Gegner ablehnte), Initiative, Qualitätsgewinn, Abwicklung in ein Endspiel mit zwei aktiven Türmen gegen einen passiven Turm in der Ecke und einem gefesselten Springer. Ein ungefährdeter Sieg. Nach der Partie rätselten die Analyseexperten (Peter und Simon), ob das Opfer zwingend zum Sieg führt. Aber die Schachgötter belohnen oft die Mutigen im Kampf um die Initiative, so dass die Frage den Engines überlassen werden kann.

Als nächster beendete Simon seine Partie: Ein weiterer Klassiker in Simons Sammlung an englischen Gewinnpartien mit Weiß: Druck auf der langen Fianchetto-Diagonalen, dann auf b3-g8 mit der Dame gegen den gegnerischen König (Schwarz hatte versucht, mit f7-f5 Gegenspiel zu ermöglichen - mit dem Preis der Schwächung der Königsstellung). Erst gewann Simon den Bauern auf b7. Und als er dann in ein Endspiel abwickeln konnte, war allen klar: Als Endspiel-Spezialist wird es uns den zweiten Punkt bringen. So kam es dann auch. Mit einem taktischen Kniff gewann er einen zweiten Bauern und dann die Partie. 2:0 für den roten Turm - die Sache fing gut an.

Sylvio und ich hatten nun mit Schwarz jeweils einen Matchball, der schon mit Remis verwandelt gewesen wäre. Sylvios Gegner an Brett 1 spielte die Benoni-Eröffnung trickreich ohne c4 und mit sofortigem Druck auf d5 und mit Dd5 und Sg5 gegen f7. Das war so nicht abgesprochen! In Zug 13 war die Qualität weg. Sylvio wehrte sich tapfer, konnte sich aber vom Eröffnungs-Überfall nicht mehr erholen und streckte nach 31 Zügen die Waffen. 2:1.

An Brett vier mit Schwarz sah auch ich mich einer kreativen Eröffnungsbehandlung ausgesetzt. Ist das die Garchinger Eröffnungs-Schule? Ein 2:2 hätte nicht gereicht - das höchste Gewinnbrett entscheidet im Pokal - und das hatten wir verloren. In einer turbulenten Stellung mit schwarzem Bauernsturm am Königsflügel konnte ich nach der schwierigen Eröffnungsphase eine dominante Stellung erreichen mit geschwächtem weißem König. Mit Bauern auf g4 und h3 und einem Oktopus-Springer auf f3 hatte ich alles unter Kontrolle. Sylvio klärte mich zwischendurch noch mal auf: Remis würde reichen! Aber ohne Risiko konnte ich mit einem Qualitätsopfer eine weitere Figur gewinnen. Bei ständiger Mattdrohung auf der Grundreihe entstand am Schluss eine außergewöhnliche Stellung, in der Zugzwang zum Matt führte: Turm und zwei Springer gegen eine paralysierte weiße Armee von zwei Türmen. Das hatte ich so auch noch nicht gesehen.

Somit gewannen wir 3:1 und können uns jetzt amtierender Bayerischer und Münchener Mannschafts-Pokal-Sieger nennen. Der Rote Turm und der Pokal-Wettbewerb: das passt einfach! (Spielbericht von Jörg Günther)

Zu weiteren Details bitte auf den Titel klicken.

RTA schlägt den SK Landau und spielt am Sonntag gegen den SC Viernheim

26.01.2024

Unerwartet erreichte die Pokalmannschaft des Roten Turms durch einen 3:1-Sieg gegen das Team des SK Landau am Samstag, 27. Januar, die Finalrunde und spielt am Sonntag gegen den Bundesliga-Spitzenreiter SC Viernheim, der in der 1. Runde erwartungsgemäß die TG Biberach aus dem Rennen warf.

Um 18:15 Uhr, nach mehr als vier Stunden Spielzeit (es wird nach Bundesliga-Bedenkzeit gespielt) ist der Wettkampf des Roten Turms gegen den SK Landau an allen vier Brettern noch offen! Beim Wettkampf TG Biberach - SC Viernheim steht es schon 3:0.

18:40: Sylvio holt den ersten vollen Punkt.

19:05: Christian hält remis. Jetzt benötigen wir zum Gewinn des Wettkampfes noch ein Remis an den Brettern 3 und 4. Im Parallelwettkampf geht das noch offene Brett nach einigen MInuten remis aus.

19:25: Andreas, der ein Remis sicher hatte, konnte gefahrlos auf Sieg spielen und gewann. Gleich darauf einigte sich Jörg mit seinem Gegner auf remis. Der Rote Turm ist eine Runde weiter.

TG Biberach

SC Viernheim

0,5:3,5

Niklas Wunder

GM Dennis Wagner

0-1

Rainer Birkenmaier

GM Arik Braun

0-1

Dr. Achim Engelhart

GM Sergey A. Fedorchuk

1/2

FM Holger Namyslo

FM Marco Dobrikov

0-1

 

 

 

 

Roter Turm Altstadt

SK Landau

3:1

Christian Parsch

Matthias Lang

1/2

Sylvio Josch

FM Jochen Bruch

1-0

Jörg Günther

Daniel Kuhn

1/2

Andreas Beyerlein

Rainer Hornberger-Wissing

 

Am Sonntag ab 10 Uhr geht es gegen den SC Viernheim, gegen dessen mit drei Großmeistern besetzes Team vor allem darum gespielt wird, sich achtbar zu halten und nicht nach wenigen Zügen unterzugehen.

Spiellokal ist das IFSM-West (Hans-Stützle-Strasse 20, München-Freiham), in dem wir unsere Regionalliga-Heimspiele austragen.

Die Mannschaftsaufstellungen

TG Biberach: https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedm.php?liga=dpmm&nummer=32

SK Landau: https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedm.php?liga=dpmm&nummer=20

SC Viernheim: https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedm.php?liga=dpmm&nummer=2

Roter Turm: https://ergebnisdienst.schachbund.de/bedm.php?liga=dpmm&nummer=4

Der Rote Turm hat es (mit einem Link auf unsere Webseite) sogar auf die Seite des Deutschen Schachbundes geschafft!
Das ist die Mannschaft, die das Unerwartete geschafft hat:
 
 
 
 
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