Satzung

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Vom 15. September 1980 In der Fassung vom 14. Februar 2018


§ 1. (Name)

Der Verein trägt den Namen „Schachclub Roter Turm Altstadt"

§ 2. (Vereinszweck)

(1) Zweck des Vereins ist die Pflege des Schachsports. In diesem Rahmen verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar  gemeinnützige  Zwecke  im  Sinne  des  Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie  eigenwirtschaftliche  Zwecke.  Mittel  des Vereins dürfen  nur für  die satzungsmäßigen Zwecke  verwendet werden. Vereinsmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(3) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind. Oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(4) Der Verein ist im Vereinsregister des für seinen Sitz zuständigen Amtsgerichts eingetragen.

(5) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Schachbundes und im Bayerischen Landes-Sportverband e.V. und erkennt deren Satzungen an. Änderungen des Vereinszwecks zeigt der Verein diesen Organisationen sofort an.

§ 3. (Sitz) Sitz des Vereins ist München

§ 4. (Organe) Organe des Vereins sind 1. Die Mitgliederversammlung, 2. Der Erweiterte Vorstand, 3. Der Vorstand.

§ 5. (Mitgliederversammlung)

(1)  Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung die Vomahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Verein betrifft; ferner, wenn über den Ausschluß des Mitglieds entschieden wird 8§ 10 Abs. 4).

(2)  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind, und mindestens ein Viertel aller Mitglieder anwesend ist.

(3)  Die Versammlung wird durch den Vorstand eingeladen. Die Versammlung ist einzuladen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies verlangt.

(4)  Die Einladung muß mindestens zwei Wochen vorher in Textform bekannt gegeben werden.

§ 6. (Beschlussfassung)

(1)  Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. Ein Antrag gilt bei Stimmengleichheit als abgelehnt.

(2)  Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich in einem Protokoll festzuhalten. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 7. (Vorstand)

(1)  Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Ersten und dem Zweiten Vorsitzenden.

(2)  Die Versammlung kann beschließen, dass für gewisse Geschäftsbereiche besondere Vertreter bestellt werden. Dies gilt insbesondere für die Geschäftsbereiche, Rechnungswesen, Turnierleitung, Materialaufsicht, Protokollführung, Information.

(3)  Wählbar ist jedes Mitglied des Vereins, das am Tag der Wahl geschäftsfähig ist.

(4)  Die Versammlung wählt zugleich mit dem Vorstand und für dessen Amtszeit zwei Revisoren. Diese dürfen kein anderes Vorstandsamt ausüben. Sie haben das Recht, bei den Vorstandssitzungen anwesend zu sein und gehört zu werden.

§ 8. (Erweiterter Vorstand)

(1)  Dem Erweiterten Vorstand gehören an der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister, der Spielleiter, der Schachwart, der Internet-Betreuer und der Schriftführer. Im Bedarfsfall können für bestimmte Aufgaben weitere Mitarbeiter gewählt werden.

(2)  Der Erweiterte Vorstand hat folgende Aufgaben wahrzunehmen: a) Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung, b) Entscheidungen über die Vorbereitung von Turnieren, c) Entscheidung über die Zulassung von Spielern zu den Vereinsturnieren, d) Entscheidung über die Einsprüche gegen Entscheidungen des Tumierleiters, e) Entscheidung über disziplinarische Maßnahmen gegen Spieler im Rahmen der Tumierordnung, f) Aufstellung der Mannschaften, g) Bestimmung der Mannschaftsführer.

(3)  Die Mitglieder des Erweiterten Vorstandes  sind im Rahmen ihres Geschäftsbereiches für den Verein handlungsberechtigt.

(4)  Die Mitglieder des Erweiterten Vorstandes haben über ihre  Geschäftstätigkeit  der  Versammlung  jederzeit  Rechenschaft abzulegen.

(5)  Sitzungen des Erweiterten Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden mit einer Ladungsfrist von einer Woche eingeladen. Der Erweiterte Vorstand ist beschlussfähig, wenn der 1. oder 2. Vorsitzende und die Hälfte der übrigen Mitglieder anwesend sind. Im Eilfall können Entscheidungen im Umlaufverfahren herbeigeführt oder durch den Vorstand getroffen werden. Die Entscheidungen sind zu protokollieren.

§ 9. (Wahlen)

(1)  Der Vorstand wird von der Versammlung für die Dauer eines Jahres gewählt. Die Wahl muss mit der Tagesordnung angekündigt werden. Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf der Wahlperiode bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt, jedoch höchstens zwei Monate

(2)  Die Wahl erfolgt geheim, sofern ein Kandidat oder drei Versammlungsteilnehmer dies beantragen.4 Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Bewerben sich mehrere um das Amt, so entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen sind ungültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit findet ein zweiter Wahlgang statt. Bringt auch dieser kein Ergebnis, so entscheidet das Los.

(3)  Der Vorstand oder einzelne Vorstandsmitglieder können mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen abgewählt werden. Die Vorschriften über die Wahl gelten entsprechend.

(4)  Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für die weiteren Mitglieder des Erweiterten Vorstandes und des Revisors.

§10. gestrichen

§ 11. (Mitgliedschaft)

(1) Mitglied kann jeder werden, der beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Über die Aufnahme entscheidet, unbeschadet von Absatz 4, der Vorstand durch Beschluss.

(2) Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss oder Tod.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden, wenn es mit der Beitragszahlung drei Monate im Rückstand ist und der schriftlichen Zahlungsaufforderung bei gleichzeitigem Hinweis auf die Auschlussmöglichkeit binnen eines Monats nach Absendung des Mahnschreibens nicht nachgekommen ist.

(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden,; wenn es den Vereinsfrieden  nachhaltig  stört.  Der  Ausschluss  muss  auf  die Tagesordnung gesetzt werden. Die Wiederaufnahme eines von der Versammlung ausgeschlossenen Mitglieds kann nur durch Beschluss der Versammlung erfolgen.

(5) Ist  ein  Mitglied  mit  der  Zahlung  der  Beiträge  drei Monate  im  Rückstand,  so  ruhen  seine  sich  aus  dieser Satzung  ergebenen  Rechte  bis  zur  Erfüllung  sämtlicher ausstehender Beiträge.

§ 12. (Beitrag)

(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, einen Beitrag zu entrichten. Höhe und Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

(2) Jugendliche, Schüler, Auszubildende, Studenten, Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Arbeitslose und Rentner haben einen um die Hälfte reduzierten Beitrag zu entrichten.

(3) Anträge auf Änderung des Beitrages sind mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu versenden.

§13. gestrichen

§ 14. (Satzungsänderungen)

(1) Diese Satzung kann nur geändert werden mit Zustimmung von drei Vierteln der in der Versammlung anwesenden Stimmberechtigten. Die Satzungsänderung muss auf der Tagesordnung angegeben werden.

(2) Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich, die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an den Schach-Bezirksverband München e.V. im Bayerischen Schachbund, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 15. (Inkrafttreten)

(1) Diese Satzung tritt mit ihrer Beschlussfassung in Kraft (2) §§ 12 Abs. 1, 13 Abs. 2 treten am 1. Januar 1986 in Kraft.